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Немецкий язык. Чтение

Прочитайте текст и выполните задания А15-±А21. В каждом задании об­ведите цифру 1, 2, 3 или 4, соответствующую выбранному вами варианту ответа.

Aus Alt mach Geld

Der „Griine Punkt" ist in Russland unbekannt Daffir gibt es in Moskau aber schon iiber
2000 griine Punkte - Ruckgabeautomaten fur Getrankedosen und Plastikflaschen. 2004 waren
die ersten 300 davon im Stadtbild aufgetaucht, seitdem werden es standig mehr. Weil sich die
Idee bewahrt hat, wollen die Erfinder kunftig so genannte Annahmeterminais in Wohngebie-
ten aufstellen.                       -

Statistiker haben errechnet, dass eine dreikopfige Familie in Russland pro Jahr 4375 Do-sen und 400 Plastikflaschen in den Abfall wirft Wie zuvertassig solche Zahlen sind, ist aller-dings schwer zu sagen, denn die Mfflltrennung steckt erst in den Kinderschuhen. So landen auch Getrahkeverpackungen, die recycelt werden konnten, im grofien Container fur alles.

Vereinzerte Sammelpunkte fur Altstoffe existieren zwar, doch die paar Rubel sind kaum jemandem einen Umweg wert. Bevor es die Stadtreinigung tut, nehmen sich des Leerguts auf Gehsteigen, in Parks und Abfallbehaltern vor allem altere Menschen an und bessern sich da-mit ihre kleine Rente auf. Inzwischen kommt die Mulltrennung dem Verbraucher jedoch buchstablich entgegen: An zahheichen beiebten Orten in. der Stadt, an Metrostationen, vor Unterfuhrungen und uberall sonst, wo der Moskauer gem auf dem Nachhauseweg eine Fla-sche oder Dose austrinkt, stehen Ruckgabeautomaten, nach dem deutschen Wort Pfand „Fan-domateh" getauft. Sie schlucken Aludosen und Plastikflaschen bis zu einem Liter bihalt. Ein Scanner erfasst GroBe und Gewicht und bestimmt so den Gegenwert. Fur Flaschen liegt er bei 10 Kopeken (etwa 0,3 Cent), fur Dosen bei 40 bis 70 Kopeken (rund 1,1 bis 2 Cent). Das mag nicht viel Geld sein, allerdings handelt es sich ja auch nicht um einen wirklichen Pfand, den der Kunde beim Kauf mitbezahlt und der ihm dann erstattet wird, sondern um eine Belohnung fur die Ruckgabe. Der Automat spuckt unter freiem Himmel Bares aus.

Der „Fandomat" ist eine russisch-deutsche Koproduktion. Entwiekelt hat ihn das Mos­kauer Recycling-Unternehmen „ProfBisnesTelekom" gemeinsam mit der Firma Loetec aus Deutschland, einem Speziahsten fur elektronische Fertigungssysteme. In groBem Stil auf-gestellt wurden die „Fandomaten" im vergangenen Jahr. Ende 2007 sollen im gesamten Stadt-gebiet schon 3000 zu finden sein, mittelfristig sogar 6000. Positiver Nebeneffekt: Die Kon-trolle daruber, wie voll der Automat bereits ist und wieviel Riickgabegeld er noch enthalt, ob-liegt Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren, fur die so zusatzliche Arbeitsplatze geschaf-fen wurden. Sie gehoren der ,;Regionalen gesellschaftlichen Organisation Jugendlieher fur Arbeit und Okologie" an. Jeweils ein bis zwei Teenager ubernehmen die Verantwortung fur einen Automaten.

2006 wurden in damals 1 200 Automaten 138 Tonnen Aluminium gesammelt, was 8,6 Millionen Dosen entspricht - im Schnitt 20 pro Tag und Automat. Neben dem Ausbau des Systems in Moskau ist inzwischen auch die Expansion in andere Stadte geplant. Aufierdem arbeiten die Hersteller an einem so genannten ^andomat-Terminal". Das Gerat soil spa-testens in zwei Jahren einsatzbereitsein und ist fur die Aufstellung in Wohngebieten gedacht. Eswird bis zu 25000 Stuck Leergut fassen und teilweise gleich wiederaufbereiten: Alumini­um, Plastik und erstmals auch Glas

Р. В. Дибижева, МБОУ СОШ №1, г. Минеральные Воды, Ставропольский край